HTL l HBLA Saalfelden
Almerstrasse 33, AT - 5760 Saalfelden 

Umbau und energetische Sanierung der höheren technischen Bundeslehranstalt mit Aula, Bibliothek, Unterrichtsräumen, Werkstatt- und Laborbereichen, zwei Einfachsporthallen

Bauherr Gemeinnützige Salzburger
Wohnbaugesellschaft m.b.H (gswb)

Leistungsumfang
HOA 1-9 Österreich
Erstellung Brandschutzkonzept

Kenndaten
NF 7.700 m²

Wettbewerb 1. Preis 09l2003
Planungsbeginn 01l2004
Ausführung 1. Phase bis 07l2007 BT 2-4
Ausführung 2. Phase bis 03l2008 BT 1
Ausführung 3. Phase bis 09l2008 BT 6
Ausführung 4. Phase bis 09l2013

Photos Jens Weber

Als Prämisse für den Entwurf galt zum einen der Verzicht auf größere Neubauteile, zum anderen eine übersichtliche und einfache Wegeführung im Gebäude. Außerdem sollte der Außenraumbezug für die Aufenthaltsbereiche optimiert werden und das Untergeschoss als vorhandene Baumasse aktiviert werden, um einen kompakten Baukörper mit möglichst geringen Betriebskosten zu schaffen. Die Neuordnung nutzt die vorhandene modulare Baustruktur mit einem robusten Tragsystem und ergänzt ein leistungsfähiges Erschließungskonzept. Es werden flexible Raumzonen angeboten, die optimal belichtet und natürlich belüftet werden. Nachträgliche Anpassungen an geänderte Raumanforderungen sind problemlos umzusetzen. Unter Beibehaltung des Gebäudekonzepts wird die geschlossene Baustruktur durch zwei neue Innenhöfe aufgebrochen, die thematisch identifikationsstiftend sind. Die Orientierung wird somit erleichtert und es werden Lichtpunkte an den Verkehrswegen gesetzt.

Die leistungsfähige Haupterschließung durch zwei Nord- Süd „Straßen“ bleibt erhalten. Die drei Werkstatt- und Laborbereiche Bautechnik, Elektrotechnik und Mechatronik werden analog durch ein bzw. zwei Querspangen verknüpft. Die Verbindung zu Trakt 5 (HTL) als gedeckter Kolonnadengang kann ebenso als witterungsgeschützte Pausenfläche genutzt werden. In Trakt 1 wird das Untergeschoss für eine attraktive Nutzung aktiviert. Hierfür wird an der Ostseite ein Lichtgraben ebenengleich mit der Haupteingangsebene angeordnet.

Am zentralen Kreuzungspunkt entsteht eine neue attraktive Vertikalerschließung. Diese Lichthalle dient zum einen der Belichtung und dem Ausblick für die Konstruktionssäle, zum anderen als separate Pausenfläche für den Werkstattbereich.

Eine abschnittweise Realisierung mit Weiterführung des Unterrichts wird analog der ablesbaren Baukörper unter Nutzung der Sporthallen als Interimsräume vorgesehen.

Mehr Infos
Photos Jens Weber
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